(1)Er hatte sich eine Füllfeder gekauft. (2)Nachdem er mehrmals seine Unterschrift, dann seine Initialen(2), seine Adresse, einige Wellenlinien, dann die Adresse seiner Eltern auf ein Blatt gezeichnet hatte, nahm er einen neuen Bogen, faltete ihn sorgfältig und schrieb „mir ist es hier zu kalt“, und dann, „ich gehe nach Südamerika“, dann hielt er inne, schraubte die Kappe auf die Feder, betrachtete den Bogen und sah, wie die Tinte eintrocknete und dunkel wurde (in der Papeterie(3) garantierte man, dass sie schwarz werde), dann nahm er seine Feder erneut zur Hand und setzte noch großzügig seinen Namen darunter...
(1)Der junge Mann versucht, einem alten Mann zu beweisen, daß er, der junge Mann, allein ist. (2)Er sagt ihm, er sei in die Stadt gekommen, um Menschen kennenzulernen, aber es sei ihm bis jetzt noch nicht gelungen, auch nur einen Menschen zu finden. (3)Er habe verschiedene Mittel angewendet, um das Vertrauen der Menschen zu gewinnen. (4)Aber er habe sie abgestoßen. (5)Sie ließen ihn zwar ausreden und hörten ihm auch zu, aber sie wollten ihn nicht verstehen. (6)Er habe ihnen Geschenke mitgebracht, denn mit Geschenken könne man Menschen zur Freundschaft und zur Anhänglichkeit verführen. (7)Aber sie nähmen die Geschenke nicht an und setzten ihn vor die Tür...
(1)Es war früh am Morgen, die Straßen rein und leer, ich ging zum Bahnhof. (2)Als ich eine Turmuhr mit meiner Uhr verglich, sah ich, daß es vielspäter war, als ich geglaubt hatte, ich mußte mich sehr beeilen, der Schrecken über diese Entdeckung ließ mich im Weg unsicher werden, ich kannte mich in dieser Stadt noch nicht sehr gut aus, glücklicherweise war ein Schutzmann in der Nähe, ich lief zu ihm und fragte ihn atemlos nach dem Weg. (3)Er lächelte...
(1)Sie umarmen sich, und alles ist wieder gut. (2)Das Wort ENDE flimmert über ihrem Kuss. (3)Das Kino ist aus. Zornig schiebt er sich zum Ausgang, seine Frau bleibt im Gedrängel hilflos stecken, weit hinter ihm. (4)Er tritt auf die Straße, bleibt aber nicht stehen und geht, ohne sie abzuwarten, geht voll Zorn, und die Nacht ist dunkel. (5)Atemlos, mit kleinen, verzweifelten Schritten holt sie ihn ein, er geht und sie holt ihn wieder ein und keucht. (6)Eine Schande, sagt er im Gehen, eine Affenschande, wie du geheult hast. (7)Mich nimmt nur Wunder warum, sagt er. Sie keucht. (8)Ich hasse diese Heulerei, sagt er, ich hasse das...
3 года назад
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