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Unternehmenskultur und Arbeitsstress

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Unternehmen und Managementpraktiken haben einen wesentlichen Einfluss auf die Beziehung zwischen Menschen am Arbeitsplatz.

Internistische oder organisatorische Ursachen

Unterstützer internalistischer Ursachen glauben, dass die "Leidenden" der Arbeit psychologisch schwache Menschen sind, wobei die Arbeitsbedingungen nur die internen "Fehler" wiederbeleben. Sie wenden sich gegen die vielen Fachleute und Forscher, die das Leid der Mitarbeiter auf negative und schädliche Entwicklungen in der Arbeitsumgebung und in den Beziehungen zwischen den Unternehmen zurückführen

Die Intensität dieser Debatte ist umso wichtiger, als sie den Begriff der Verantwortung aufwirft. Sie definiert Leiden als das Ergebnis der Gewalt anderer (Manager, Kollegen oder Manager des Unternehmens) und erfordert daher eine Entschädigung.

Auf jeden Fall verurteilen viele professionelle Akteure und Lehrer die Auswirkungen von Globalisierung, Massenarbeitslosigkeit und technologischem Wandel auf die Organisationen und Managementpraktiken, die dort durchgeführt werden.

Die "Technologisierung" der Arbeit

Wir werden die Zusammenhänge zwischen dieser Entwicklung und der Arbeitslosigkeit bewusst beiseite legen, um nur ihre psychologischen Auswirkungen zu berücksichtigen. Die Informatisierung von Aufgaben führt zum Verlust von Wissen und Know-how, das zuvor von den Mitarbeitern gehalten wurde, sie entmenschlicht effektiv den Arbeiter, der durch eine Maschine ersetzt wird, verändert die strukturelle Organisation des Unternehmens und individualisiert die Arbeit.

Diese Praktiken führen zu einem Gefühl der Wertlosigkeit bei den Mitarbeitern, deren Fähigkeiten zugunsten einer Maschine ignoriert wurden. Darüber hinaus entzieht die Organisation den Arbeitnehmern durch die Unterdrückung der Arbeitstätigkeit die Kontrolle und Leitung über die Arbeit, die Unruhe und Angst hervorruft.

Die Computerisierung verändert auch das Verhältnis des Mitarbeiters zu Zeit und Raum. Dank neuer Technologien ist das Verlassen des Arbeitsplatzes nicht mehr gleichbedeutend mit dem Ende der Tätigkeit: Mobiltelefone, Computer, Internet, Fax.... all diese Technologien machen den Mitarbeiter für die Arbeitsunterbrechung verantwortlich. Sie ändern auch die Beziehungen zwischen den Kollegen, indem sie die persönliche Arbeitszeit deutlich reduzieren.

Die Folgen der Globalisierung

Das ständige Streben nach Gewinn und die Intensivierung des Wettbewerbs führen zur Dominanz der Unternehmensleitung gegenüber der Arbeit, d.h. zu ihrer Umwandlung in beobachtbare, quantifizierbare und numerische Daten.

Der Zweck der Arbeit wird somit zur Erreichung von Zielen, ohne die der Realität innewohnenden Einschränkungen zu berücksichtigen, die von Natur aus nicht messbar sind. Eine individualisierte Bewertung bricht Arbeitskollektive auf, erhöht die Einsamkeit und schafft Wettbewerb zwischen den Mitarbeitern.

Der Wettlauf um die Gewinne treibt die Vervielfachung der Kontrollen voran und unterwirft die Mitarbeiter dem Impuls der Gesamtqualität, wodurch die Wertschöpfung des Einzelnen und seine besondere Stellung in seinem Beruf und im Unternehmen reduziert werden.

Das böse Wesen der kleinen Bosse.

Lange Zeit von Fachleuten und Medien ignoriert, beginnt man das Leid der KMU-Manager zu hören. Während die Führungskräfte großer Unternehmen dem Unglück ihrer Mitarbeiter gegenüber so gleichgültig erscheinen, insbesondere bei Werksschließungen oder Standortverlagerungen, scheinen kleine Arbeitgeber viel stärker betroffen zu sein, wenn sie sich mit diesen Entscheidungen abfinden.

Die getroffenen Annahmen beziehen sich auf die Nähe zwischen Mitarbeitern und Führungskräften. Tatsächlich nimmt der Grad des Bewusstseins mit der physischen und hierarchischen Distanz ab, ebenso wie die Verantwortung abnimmt, wenn Entscheidungen gemeinsam getroffen werden.

Die Handlungen der kleinen Bosse sind daher emotional aufgeladen, oft nicht anerkannt wegen der heroischen Rolle, die sie sich selbst zugewiesen haben und die durch die heute allgegenwärtige Ideologie der Führung verstärkt wird.