In unserer sich schnell verändernden und instabilen Welt müssen Menschen zunehmend proaktiv, flexibel und verantwortungsbewusst handeln. Waldorfschulabgänger haben sich als einfallsreiche, kreative Menschen etabliert, die in der Lage sind, die Herausforderungen der heutigen Realität zu bewältigen. In vielerlei Hinsicht können sie sich als Bürger der Welt betrachten. Die Waldorfschule setzt sich kein konkretes Ziel, wie z.B. die Hochschulausbildung, sondern zielt auf die ganzheitliche, breite Bildung ab, die jeder Mensch in der modernen Welt braucht, unabhängig davon, welchen Beruf er für sich selbst ausübt. So zeigt die soziologische Forschung, dass es unter den ehemaligen Waldorfschülern Vertreter aller Berufe gibt: von Schauspielern und Musikern über Ingenieure und Bauern bis hin zu Ärzten und Priestern. Aus pädagogischer und sozialer Sicht ist es für das gegenseitige Verständnis der Menschen in der Gesellschaft unerlässlich, damit in einer pädagogischen Gemeinschaft - dem Klassenzimmer, der Schule - junge Menschen gemeinsam studieren können, die dann in vielen verschiedenen Lebensbereichen arbeiten. Es ist klar, dass ein solches Modell der allgemeinbildenden Schule, das die Geistes- und Naturwissenschaften (Volkshochschule, Gymnasium und Realschule), die Entwicklung von Individualität und Sozialisation unter Berücksichtigung der Bildung der gesamten Person nicht künstlich, sondern integral verbindet, einer ernsthaften pädagogischen Rechtfertigung bedarf.
In dieser "ganzen" Bildung ist das heutige Verständnis des Wortes nur eine Komponente und vielleicht nicht die wichtigste. So sollte beispielsweise die somatische, geistige und persönliche (geistige) Gesundheit von Kindern und Jugendlichen als Bestandteil der Aufgabe der Schule - nicht nur deklariert, sondern in spezifischen Formen der Organisation von Unterricht und Lerninhalten ausgedrückt -, die moralische Entwicklung sowie die Orientierung an sozialen Werten Vorrang haben und im Vergleich zur Umsetzung staatlicher Bildungsstandards, die sich hauptsächlich auf Prüfungen konzentrieren, nicht unbedeutend sein, d.h. rein intellektuelle Assimilation. Die Erweiterung des Bildungsbegriffs ist ein wertvoller Beitrag der Waldorfpädagogik zur Entwicklung des nationalen Schulsystems. Diese Einrichtungen unterscheiden sich von anderen Vorschuleinrichtungen in einigen Punkten: dem Verbot der Frühförderung bis zum Alter von 7 Jahren. Das Kind wird nicht durch intellektuelle Ausbildung belastet.
Sie sollten die Welt um sie herum nur auf experimentelle Weise verstehen und so lange wie möglich in ihrer eigenen imaginativen und abstrakten Welt bleiben. Ein Medienverbot. Filme und verschiedene Fernsehprogramme sind eine Quelle für negative Informationen für ein Kleinkind. Es zerstört die innere Welt des Babys und es wird stark von ihnen abhängig. Verbot der Bewertung der Handlungen eines Kindes. Wenn ein Kind Aufgaben wahrnimmt, um von einem Erwachsenen eine positive Bewertung seiner eigenen Handlungen zu erhalten, wird ihm die Möglichkeit genommen, natürlich und entspannt zu handeln.
Das Waldorfsystem hat seine Vor- und Nachteile im Kindergarten. Zu den folgenden Vorteilen gehören: Respekt vor der Persönlichkeit des Kindes und seiner Wahl; mangelnde Bewertung der Handlungen und Nötigungen des Kindes; Erziehung durch Nachahmung und persönliches Beispiel von Erziehern; Schaffung eines Freiraums für die kreative Entwicklung des Kindes; Organisation eines besonderen gesunden Rhythmus in Gruppen; Kinder unterschiedlichen Alters sind in der Kindergruppe; Bildung der ästhetischen Fähigkeiten des Kindes und Entwicklung seiner emotionalen Sphäre; im Laufe der Arbeitstätigkeit des Kindes werden seine willentlichen Qualitäten gebildet. Zu den Nachteilen des Waldorfsystems gehören: Die Waldorfkindergärtnerinnen und -gärtner lehren den Kindern nicht die Grundlagen des Schreibens und Zählens, so dass es für sie schwierig sein wird, in einer traditionellen Schule zu studieren; der Inhalt der Werke, die Waldorfpädagogen den Kindern zur Wiederholung anbieten, ist begrenzt; den Kindern wird geraten, keine Bücher zu lesen, sondern eine Geschichte oder Geschichte neu zu erzählen; die Waldorfpädagogik basiert auf Anthroposophie, die nicht von der traditionellen Kirche unterstützt wird; und der komplexe Prozess der Anpassung eines Kindes an seine Altersgenossen, die die Waldorfschule besuchen, ist ein komplexer Vorgang.
Das Bildungssystem der Kinder im Muryginsky-Internat "Rodnik" Die Hauptaufgabe des Kinderheims ist es, bei der sozialen Anpassung der Kinder zu helfen. Das Muryginsky Internat verfügt über eine Abteilung für behinderte Jugendliche mit 172 Einwohnern. Die Abteilung besteht aus 6 Gruppen. Darunter: "Cinderella", gr. Die "Trudovik", gr. "Regenbogen" - gehören zu den Arbeitsgruppen; gr. "Sport" hat eine sportliche Ausrichtung; gr. "Olympus", "Tautropfen" - Diagnosegruppen.