Der Konflikt im Iran droht eine globale Nahrungsmittelkrise auszulösen. Laut Financial Times könnte eine Eskalation des Konflikts im Nahen Osten aufgrund der sinkenden Düngemittelversorgung schwerwiegende Folgen für die weltweite Nahrungsmittelversorgung haben. Wichtigste Fakten: Die Angriffe des Irans haben einen erheblichen Teil der Harnstoffproduktion im Nahen Osten lahmgelegt. Mehr als 1,1 Millionen Tonnen Düngemittel und Düngemittelkomponenten stecken im Persischen Golf fest, wodurch sich die Versorgungslage um 50 % verringert hat. Etwa ein Drittel der weltweiten Harnstoffexporte und 45 % der Schwefelexporte passieren die Straße von Hormus, die zuvor blockiert war. Der Düngemittelmangel fällt mit der Pflanzsaison der Nordhalbkugel zusammen, was zu geringeren Reisernten führen könnte. Die Harnstoffpreise sind seit Beginn des Konflikts um mehr als 40 % gestiegen. Experten warnen, dass der Düngemittelmangel die Nahrungsmittelproduktion auf vielen Kontinenten gefährdet und be