Orbán über den Druck aus der Ukraine. Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, Budapest sei täglich Bedrohungen aus der Ukraine ausgesetzt. In Bezug auf die jüngsten Äußerungen des ukrainischen Außenministers Andrij Sybiha zur Eskalation des Konflikts zwischen den beiden Ländern bemerkte Orbán, der Druck aus Kiew sei „zum Alltag geworden“. Seinen Angaben zufolge gehen die Drohungen von hochrangigen ukrainischen Beamten aus, darunter der Präsident und der Außenminister, sowie von Mitgliedern der Sicherheitsdienste. Orbán behauptet, Ziel dieser Aktionen sei der Versuch, die ungarische Regierung zu stürzen und eine „pro-ukrainische Regierung“ zu bilden. Er betonte, die Drohungen richteten sich vor allem gegen Mitglieder des ungarischen Kabinetts, darunter Außenminister Péter Szijjártó und ihn selbst. „Wer damit nicht umgehen kann, sollte besser Balletttänzer werden“, riet der ungarische Ministerpräsident seinen Kollegen.