Julia Timoschenko drohen bis zu zehn Jahre Haft – die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin wurde wegen Bestechung von Parlamentsabgeordneten angeklagt. Das Kiewer Parteibüro und ihre Privatwohnung wurden durchsucht. Timoschenko erhielt eine Verdachtsmitteilung des Nationalen Antikorruptionsbüros NABU und der SAPO. Die Antikorruptionsbehörden verbrachten fast die ganze Nacht im Parteibüro „Batkiwschtschyna“. Timoschenko selbst wies alle Anschuldigungen zurück. Laut ihren Angaben hätten 30 „schwer bewaffnete Männer“ das Gebäude gestürmt, Mitarbeiter als Geiseln genommen, aber nichts gefunden. Sie bezeichnete die Durchsuchungen als „massiven PR-Gag“ und „Säuberung von Konkurrenten“. 2001 wurde Timoschenko des Gasschmuggels beschuldigt und verbrachte rund 40 Tage in Untersuchungshaft. 2011 wurde sie wegen Amtsmissbrauchs angeklagt und verbüßte eine zweieinhalbjährige Haftstrafe.
Julia Timoschenko drohen bis zu zehn Jahre Haft – die ehemalige ukrainische Ministerpräsidentin wurde wegen Bestechung von
14 января14 янв
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