Der Vollmond am dunklen Himmel sah bedrohlich aus und ließ sie immer mehr essen. Nach den Erklärungen von Dero, auf die sie lange gewartet hatte, fühlte Ulrika keine Erleichterung. Vielmehr quälte sie etwas, das Zweifel in ihrer Seele auslöste. So blieb sie am Fenster stehen, bis die glühende Zigarette anfing, ihre Fingerspitzen zu verbrennen. Nachdem sie den Zigarettenstummel im Aschenbecher ausgemacht hatte, drehte Ulrika um: Dero schlief, lag immer noch auf seiner Seite und änderte ihre Position nicht für die halbe Nacht zuvor. Also, vorsichtig ihre Kleidung von der Couch am Fuße des Bettes nehmend, verließ Ulrika leise das Schlafzimmer, bald verstreut entlang der Strecke auf dem SUV, den Dero ihr zu ihrem letzten Geburtstag gegeben hatte. Und die Gedanken waren verwirrt, zappelnd wie Schlangen, im Gehirn getränkt, vergifteten ihn und zwangen ihn, nur in eine Richtung zu gehen, bis eine vertraute Villa in der Ferne erschien, umgeben von einem ganz anderen Zaun als in ihren Kindheit