Für einen Psychologen ist die Praxis in einer Kindertagesstätte wie ein klinisches Abenteuer, bei dem sowohl persönliche als auch berufliche, individuelle und kollektive, elterliche und institutionelle Fragen auf dem Spiel stehen. "Eine Krippe ist kein harmloser Ort der Bewegung in dem Sinne, dass sie auf der meist unerwünschten Trennung zwischen einem Kleinkind und seinen Eltern beruht", analysiert Denis Mellier, seit mehr als dreißig Jahren klinischer Psychologe in der Krippe, Professor für klinische Psychologie und Pathologie an der Universität Besançon, Autor von L'unccient à la crèche. Teamdynamik und Babygerecht. Das Hauptziel des Psychologen? Sicherstellung der Qualität der Begrüßung und der richtigen Entwicklung des Kleinkindes. Da das Kleinkind jedoch kein isoliertes Individuum ist, wird es in seiner Gesamtheit angesprochen. Die Intervention des Psychologen erfolgt daher beim Kind selbst, bei den Fachleuten und schließlich bei den Eltern. Unterstützungsteams, Babys besser will
Psychologin in einer Krippe: Wie findet man seinen Platz?
3 октября 20193 окт 2019
3 мин