Machtspiele Gustave-Nicolas Fischer betrachtete auch die symbolische Dimension von Arbeitsräumen. So stellt er beispielsweise fest, dass räumliche Allokationen es ermöglichen, eine Landkarte der Macht im Unternehmen zu identifizieren: Die mehr oder weniger große Fläche, die einem Mitarbeiter zugewiesen wird, die Tatsache, dass sein Büro privat oder geteilt ist, ob in der Nähe der "Machtzentren" oder nicht, sind allesamt Statusmarken, die die hierarchische Organisation des Unternehmens im Raum widerspiegeln. Gustave-Nicolas Fischer interessiert sich auch für Übergangsräume wie Umkleideräume: Diese "Zwischenräume" sind wie Orte des rituellen Übergangs, an denen die Metamorphose von einer Identität zur anderen stattfindet: "Dieser Raum erfüllt auch eine kathartische Funktion: Dort befreien sich die Arbeiter körperlich und geistig von den Belastungen ihrer Arbeit. "So viele Beispiele, die zeigen, dass der Raum nicht nur ein rein geometrisches Element ist. Orte sagen immer etwas, der Raum i