Ein weiterer großer skeptischer Philosoph ist Sixtus Empirik. Er verbrachte viel intellektuelle Anstrengung damit, den Dogmatismus zu kritisieren. Die einzige vernünftige Grundlage betrachtete er als Skepsis, die überraschend Aussage und Verleugnung verband. Seiner Meinung nach kann kein Mensch irgendein Wissen haben, denn das Wesen eines jeden Dings ist ein Geheimnis, und es ist von jedem Lebewesen auf Erden verschlossen. In der Tat sind das überhaupt keine Dinge, sondern nur ihr Aussehen.
Der Sixtus Empirik erkennt die Fähigkeit des Menschen zum Denken, Vernünftigen und Sprechen an, versichert aber, dass dies nur eine Illusion ist, und es scheint den Menschen, dass sie alles tun.
Ein besonderes Verdienst von Sixtus ist die Tatsache, dass er alle Bestimmungen des Skeptizismus zusammengefasst und sein Wesen formuliert hat, nämlich dass die Skeptiker, wie alle anderen auch, den Wunsch zu leben haben und Träger einer Reihe von Überzeugungen sind. Aber der ganze Punkt ist, dass es unmöglich ist, das Wahre und Offensichtliche, das Bekannte und das Unbekannte zu bestimmen.
So hat die Philosophie der Skepsis einem Menschen versichert, dass nichts behauptet werden kann und alles infrage gestellt werden sollte, denn Gefühle und Eindrücke sind für jeden unterschiedlich, und es ist unmöglich zu bestimmen, welcher von ihnen wahr ist.
Vertreter des Stoizismus in der römischen Philosophie: Cicero, Seneca, Marcus Aurelius.
Der Stoizismus entstand etwa 300 v. Chr. Diese Richtung war die Idee der Existenz eines einzigen Gottes. Im Gegensatz zu den Skeptikern, die nach einer Ataxie riefen, glaubten die Stoiker, dass ein Mann Gleichgültigkeit erreichen müsse, d.h. eine völlig gleichberechtigte Einstellung zu allen Phänomenen, die im Leben entstehen, ob sie nun glücklich oder unglücklich, erfolgreich oder erfolglos sind.
Sie bewiesen auch, dass ein Mensch nicht frei von seinem Schicksal ist und dass er nicht durch Gefühle, sondern durch Bedingungen getäuscht wird. Diese altgriechische Philosophie wurde sehr populär und gewann leicht die Köpfe der alten Römer. In der römischen Wissenschaft ist Cicero der größte Vertreter. Er hinterließ viele Abhandlungen, in denen sein philosophisches Denken festgehalten ist. Seine Aufgaben waren jedoch umfangreicher als das Predigen von Ideen. Er wollte die römische Philosophie zur ersten der Welt machen.
Vor diesem Hintergrund entwickelte er seine eigenen Ideen, zutiefst überzeugt davon, dass die Philosophie die Seelen der Menschen heilen und ihnen Glück bringen könnte, das leicht zugänglich ist. Allerdings ist Cicero kein reiner Stoiker. Seine Ansichten waren eklektischer, und er lernte viel von anderen Strömungen, wie z.B. Skepsis.
Seneca ist der Schöpfer des späten Stoizismus, des "neuen Stoizismus". Für ihn war die Philosophie eine Möglichkeit, sich an die Welt anzupassen, eine Gelegenheit, sich in ihr niederzulassen. Er teilte die Philosophie in mehrere Richtungen (physisch, logisch und ethisch) und war selbst ein Anhänger der letzteren, wobei er sich auf die Praxis und nicht auf die Theorie konzentrierte. Seneca glaubte, dass man Weisheit und Kognition nicht trennen kann. Im Gegenteil, nach seinen Ansichten könnte Weisheit durch Wissen erreicht werden.
Er glaubte, dass das wichtigste Eigentum die Stagnation war, und der Weg seiner ewigen Bewegung war der Intellekt. Seiner Meinung nach ist die Seele unsterblich und hat eine solche Eigenschaft wie der Körper, und er stellte diese Kategorien (Seele und Körper) gegenüber. In Senecas philosophischen Ansichten erschien die Welt als eine Notwendigkeit, die den Charakter von unerbittlich hat, und dieser Umstand macht alles gleich: Sklaven und Freie. Alle müssen sich der Unvermeidlichkeit, allen Prüfungen mit Demut unterwerfen, um die Vergänglichkeit der Existenz zu verachten.
Der Gehorsam gegenüber der Bestimmung drückt sich im Glauben an Gott aus, der nicht allein im Universum, sondern in der Vielzahl von ihnen ist. Gleichzeitig sind sie viel höher als der Mensch über die moralischen Qualitäten, deren Hauptzweck die Güte ist. Seneca nennt seine Harmonie ein Zeichen und einen Beweis für die göttliche Präsenz in der Welt. Die Natur, wie auch der Mensch, kann ohne Gott nicht existieren. Er ist es, der die Kraft ist, die das Leben zu einem Ganzen macht. Aber all das bedeutet nicht, dass ein Mensch nicht handeln sollte. Ohne der Verzweiflung nachzugeben, sollte ein Mensch neue Versuche unternehmen, sein Ziel zu erreichen.
Der Philosoph forderte die Überwindung von Leidenschaften und das Streben nach Perfektion in moralischer und moralischer Hinsicht. Zuerst einmal, glaubte er, ist es notwendig, die Seele zu korrigieren, anstatt sich über die Bedingungen seines Lebens zu beschweren. Den Menschen in der Nähe zu helfen, gute Taten zu tun, allen zu vergeben, ein Mensch wird besser und macht so seine Existenz sinnvoll. So wurde die Philosophie von Seneca auf die Idee einer tugendhaften Lebensweise reduziert.
Marcus Aurelius ist das drittwichtigste Mitglied dieser Bewegung. Seine stoischen Ansichten spiegelten sich in Reflexions wider. Wie die anderen Stoiker lehnt er die Herrschaft des Fleisches über Geist und Seele ab. Der Philosoph betont die Bedeutung der Arbeit, da er dem Menschen selbst Trost spenden, seinem Leben einen Sinn geben kann, das sehr schnell voranschreitet und einfach nicht rechtzeitig sein kann.
Die Grundlage der Organisation des Lebens ist die Einhaltung der Natur und das Prinzip der Freundlichkeit mit der Ablehnung allen Übels. Er glaubte, dass alles in der Natur bereits in Ordnung ist, aber das Wissen um die Welt ist für jeden verborgen. Es ist notwendig, sein Leben nach der Idee des Gemeinwohls aufzubauen, allen Gutes zu wünschen und zu gestalten.
Im Allgemeinen verurteilten die Stoiker die Boshaftigkeit von Handlungen, Intrigen und der Verfolgung materieller Güter. Sie forderten die Umsetzung positiver Ideen im Leben. Glück wurde ihrer Meinung nach durch die Ausübung von Pflicht und Taten zum Wohle der Gesellschaft erreicht.