Die Reparaturtechnik richtet sich nach der Schwere der Wandschäden. Feinrisse bis zu einer Breite von 5 mm werden mit einem einfachen Zementmörtel abgedichtet. Zu diesem Zweck werden die Oberfläche der Wand und der Riss selbst von dem darin enthaltenen Müll befreit. Dann werden mit Hammer und Meißel kleine Ziegelsplitter an den Kanten der Nut erzeugt. Dies ist notwendig, um die Haftung des Mörtels an der Oberfläche zu erhöhen. Anschließend wird der Riss mit mittel dichtem Zementmörtel eingeschmiert. Risse mit einer Breite von mehr als 10 mm gelten als größere Schäden. Es ist notwendig, ihre Reparatur gründlicher anzugehen, und das Wichtigste ist, sie nicht zu verschieben. Um solche Schäden zu beheben, ist es notwendig, das Mauerwerk teilweise zu ersetzen. Das alte Mauerwerk wird im beschädigten Bereich auf die Breite von 1–2 Steinen auf beiden Seiten des Risses und auf die Tiefe der Hälfte der Steine demontiert. Danach wird das gesamte angrenzende Mauerwerk mit Zementmilch verarbeitet.