Unter den nationalen Besonderheiten des japanischen Volkes, die bei einem Besuch in Japan immer wieder auffallen, zeigt sich das tiefe Engagement der Japaner für lebende Blumen, für den Anbau, die Zucht, die Pflege und die breite Verwendung in Form von Schmuck. Es ist selten, dass man in Japan ein so extremes und fast universelles Engagement für Blumen und Pflanzen sieht. Diese Flora-Kunst, die in der römischen Mythologie als Göttin der Blumen und des Frühlings gilt, ist eine Art Kult der Blumen, der ohne Übertreibung als eines der Merkmale des Lebens und des Lebens des japanischen Volkes bezeichnet werden kann. Die Japaner haben drei ästhetische Gottesdienste, drei Kulte: Blumen, Monde und Schnee. Diese Kulte und ihre im Laufe des Lebens entwickelten Formen fanden ihre helle Reflexion in der Poesie, der Malerei, in der lebendigen Sprache der Menschen. Die Natur der japanischen Inseln hilft zu fühlen und zu verstehen: schöne Blumen, Mond und Schnee. Das Leben hat es befohlen: die B