Eines Abends, als die Dunkelheit der Nachrichten besonders dicht und schwer war, beschloss ich, über Freude zu schreiben. Das Buch, das ich erfunden habe, als ich mit Danusia schwanger war. Es geht nicht um die alltägliche Freude, die uns kleine angenehme Kleinigkeiten oder die Wärme unserer Lieben schenken. Und über die Tiefe, die trotz der Prüfungen und des Schmerzes nur in der Gemeinschaft mit dem Schöpfer entsteht. Es war eine Zeit, in der ich aufhörte, die alltäglichen Freuden zu bemerken und realisierte, dass ich in meinen eigenen Ängsten und der Hoffnungslosigkeit der Nachrichten versank. Ich weinte, tippte die Nummer des Pastors mit zitternden Händen ein, beklagte mich, ging zu meinem Mann zurück, sagte meiner Tochter nicht zu sicher, dass nichts falsch war, sie weinte wieder. In einem Gebet wurde mir klar, dass ich zuerst zwei Dinge zu tun hatte: Facebook für eine Weile ausschalten und nach draußen gehen. Und als sie ging, betete sie. Es wurde müde. Freute sich. Dann wurde mir