Pierrot lunaire, lyrisches Theater mit Marionetten, basierend auf dem Werk von Arnold Schönberg aus 21 Gedichten von Albert Giraud, mit vierzehn Möglichkeiten zur Beschreibung des Regens von Hanns Eisler, musikalische Leitung von Takénori Némoto, mit dem Ensemble Musical Nigella, Leitung Jean-Philippe Desrousseaux (Show mit Übertiteln auf Französisch). Arnold Schönbergs Pierrot lunaire (1912) mit seinem "Sprechgesang" (gesprochene Melodie) folgt Claude Debussys Pelléas et Mélisande (1902). In dieser Oper voller intellektueller Sprudel und künstlerischer Fülle sagt die Stimme den Text, unter dem Einfluss von ansteckender Musik, die ihre Ausdruckswerte vergrößert. Hier, mit der Mezzosopranistin Marie Lenormand- oder Fiona McGown, am 31. März, kommt die Musik des 20. Jahrhunderts, unberechenbar, offen für die Formen des Zufalls, aus der klassischen Zeitlichkeit. Mit einer Mischung aus Provokation, Ironie und kosmischen Ansprüchen. Arnold Schönberg stellte die zu Beginn dieses gequälten Ja