Überschüssiger genetischer Code Ein erstaunliches Merkmal des Codes ist, dass alle bis auf zwei Aminosäuren mit mehr als einem Code kodiert sind. Diese beiden Komponenten der Aminosäure-Ausnahme, Methionin und Tryptophan, sind in Proteinen recht selten. Serin und Leucin, die reich an Proteinen sind, haben die größte Anzahl an Codons. Gängige Aminosäuren wie Cystein, Alanin, Glycin, Valin sowie Dicarbonsäuren und deren Amide sind jeweils in zwei bis vier Codes kodiert. Aufgrund dieser Redundanz können verschiedene Nukleotidsequenzen beim Senden die gleiche Aminosäuresequenz produzieren. Wenn wir also die Nukleotidsequenz kennen, können wir die Sequenz des Proteins eindeutig bestimmen, aber das Gegenteil ist nicht möglich. Das Signal zum Stoppen der Proteinsynthese ist einer der drei Codes: UAA, UAG oder UGA. Das AUG-Codon erfüllt eine Doppelfunktion: Es bestimmt die Aminosäure Methionin und zeigt den Beginn des Segments an, das das Protein in bestimmten Sequenzen kodiert. Die Redundanz