Wer die Posts und Kommentare auf Facebook und Twitter zum Thema Flüchtlinge liest, kann Gänsehaut bekommen. Aus vielen spricht nicht Skepsis, nicht Angst. Sondern Menschenhass. Forscher der britischen University of Warwick haben nun Hinweise gefunden, dass das verbale digitale Wüten ganz reale Folgen hat. Dazu haben sich die Wissenschaftler das Treiben der AfD auf Facebookangesehen. Und die Attacken auf Flüchtlinge in der Realität. ► Sie schreiben: “Wir haben herausgefunden, dass gegen Flüchtlinge gerichtete Hasskriminalität mit größerer Wahrscheinlichkeit in Gegenden auftritt, in denen die Menschen viele gegen Flüchtlinge gerichtete Hassposts lesen.” Kausalzusammenhänge schwierig zu belegen “Unsere Ergebnisse legen nahe, dass es ohne flüchtlingskritische Posts auf der AfD-Facebookseite 13 Prozent weniger gegen Flüchtlinge gerichtete Vorfälle gegeben hätte.” Ähnliche Effekte beobachten sie in den USA. Wenn US-Präsident Donald Trump auf Twitter Minderheiten attackiere, seien Übergriff
Studie: Wie der Hass auf Facebook in Gewalt gegen Flüchtlinge umschlägt
17 января 201817 янв 2018
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